Bondage Zentrum Heilbronn
bondage - emotional - erleben

Ich habe diesen wichtigen Bereich ganz bewusst kurz gefasst, weil ich nur auf die Problematik hinweisen will. Wenn ihr es ernst meint mit eurem Bondage, dann besucht entsprechende Kurse, bei denen diese Probleme behandelt werden oder sprecht uns darauf an - auch wir werden diese Themen regelmäßig und intensiv behandeln.

Seilführung:
Seile um den Hals, ein Abschnüren der Gliedmaßen, Zug auf die Gelenke bitte vermeiden. Auch wenn ihr das auf Bildern seht - es ist den Profis vorbehalten.

Nervenschädigungen:
Beim Bondage kann es dazu kommen, dass Nervenbahnen gequetscht werden. Im Armbereich sind das insbesondere der Radialis, der Ulnaris und der Medianus mit jeweils unterschiedlichen Auswirkungen (Fallhand, Krallenhand, Schwurhand).

Selbst bei sehr erfahrenen Bondagern kann es zu diesen Störungen kommen, was einen aber nicht davon entbindet, sich zuvor sehr sorgfältig darüber zu informieren. Sollte es zum Kribbeln oder Taubheitsgefühlen kommen, dann löst die Seile. Ein "Ach komm, jetzt habe ich grad richtig angefangen, stell Dich nicht so an" ist fehl am Platz.

Bei Auftreten von Störungen an den Nerven ist vor allem Ruhigstellung angesagt. Scheut euch nicht davor, zum Arzt zu gehen und diesem am Besten auch die Wahrheit zu sagen. Nur weil ihr ein bisschen gefesselt habt, kippt der Arzt nicht aus den Socken. Die erleben noch ganz andere Dinge.

Kreislaufabstürze:
Die können passieren. Keiner muss dabei etwas falsch gemacht haben, oftmals gibt es auch keine direkten Auslöser dafür. Kalter Schweiß, verzögerte Reaktionen, ein "Wegkippen" können Anhaltspunkte dafür sein. In der Regel geben die Passiven ein Zeichen, wenn sie sich unwohl fühlen. Dann gilt es auch zu handeln. Keine Diskussionen, sondern ruhig und überlegt Seile lösen. Die Ruhe, die der Rigger ausstrahlt, ist in dem Moment die Sicherheit für den Passiven.

Ein wichtiger Punkt, der ebenfalls zum Bereich Sicherheit gehört: Kommunikation