Bondage Zentrum Heilbronn
bondage - emotional - erleben

Ich unterscheide zwischen der emotionalen und der sachlichen Kommunikation. Je sicherer Du Dich als Rigger mit der Handhabung der Seile fühlst, umso intensiver kannst Du Dich dieser Kommunikation widmen.

Emotionale Kommunikation:
Schon die erste Berührung mit den Seilen leitet diesen tiefen Austausch der Emotionen ein und öffnet das Tor zur Partnerin/zum Partner. Blicke, Gestik, Mimik bilden eine andauernde Dynamik unterstützt durch die ständige Verbindung durch Berührung mit den Händen oder dem Seil.

Die Reaktionen des Passiven, ein tiefes Durchatmen, ein Innehalten, ein Laut oder einfach nur der verträumte Blick in das Nirwana der Gefühlswelt, das Hingeben in die Freiheit der Seile ist Dein Einfluss als Rigger auf euer Spiel.

Sachliche Kommunikation:
Zur Verantwortung, die der Aktive zu tragen hat, gehört das Kümmern um die Partnerin/den Partner. Erkundige Dich nach dem Wohlbefinden, teste den Händedruck, kann der Passive Deine Finger drücken und gleichzeitig seinen Daumen in die Höhe strecken (thumps up), bahnt sich ein Kribbeln in den Fingern oder den Gliedmaßen an, ist sie/er ansprechbar, wie geht es ihr/ihm...

Diese ständige Kommunikation ist wichtig und unerlässlich und zeigt dem Passiven, dass sie/er buchstäblich in guten Händen ist. Und bildet eventuell die Grundlage für ein Einschreiten im Notfall.